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2026

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«Kontrovers war u.a. die Diskussion zu den Doppelvertragsstrukturen»

«Kontrovers war u.a. die Diskussion zu den Doppelvertragsstrukturen»
Seminarleiterin Julia von Ah blickt zurück auf das Seminar «Aktuelle Steuerfragen bei Immobilien» vom 18. Juni 2026.

Liebe Julia, was war für dich ein wichtiges Take–Away vom Seminar?

  • Mögliche Lösungsansätze zu zukünftigen Unterhaltskosten- und Schuldzinsenabzug bei vermieteten und verpachteten Liegenschaften (Art.32a Abs. 1 und Art. 33 Abs. 1 lit. a nDBG) für viele Praxiskonstellationen.
  • Die Gewinnabgrenzung zwischen der Land AG und der Werk AG bei Doppelvertragsstrukturen verlangt nebst viel Bewertungs Knowhow je nach Baute grundsätzlich dogmatische Überlegungen, wie die Frage, ob bei Doppelvertragsstrukturen eine Leistung der Werk AG zugunsten der Land AG vorliegt und - falls eine solche vorliegt, wie diese zu begründen und bewerten ist.
  • Eine sorgfältige Analyse einiger wichtiger jüngster BGer zu Fragen wie Eigenmäkelei, Liegenschaftenhandel, Übertragung eines grösseren Kapitalanlageliegenschaftenportfolios auf eine AG.

Was hat dich am meisten überrascht oder gefreut?

Gefreut hat mich vieles:

  • dass wir zur Überführung von privaten Kapitalanlagegrundstücken in eine Kapitalgesellschaft verschiedenste Szenarien diskutierten,
  • dass wir mit den Ausführungen zu den landwirtschaftlichen Grundstücken auch ein Nischenthema dabei hatten, für das sich einige Teilnehmende speziell interessierten und deswegen kamen, wie ich in persönlichen Gesprächen hörte
  • dass wir ausgewiesene Experten als Referenten hatten und ein breites Potpourri an Immobilienthemen abdecken konnten.

Welches Fallbeispiel wurde besonders kontrovers diskutiert und weshalb?

Kontrovers war u.a. die Diskussion zu den Doppelvertragsstrukturen, insb. zur Frage, hat die Land AG einen Mehrwert auf ihrem Grundstück aus der Projektierung und Umsetzung einer Überbauung durch die Werk AG bei Doppelvertragsstrukturen? Und falls ja, wie lässt sich dieser begründen und schätzen? Das besprochene Beispiel zeigte anhand der verschiedenen Bewertungsmethoden die Spannweite der möglichen Schätzungen je nach Methode und vor allem den Raum für die Argumentation im Einzelfall auf.

Sie haben das Seminar verpasst? Kein Problem: Sie können alle Falllösungen zu aktuellen Steuerfragen rund um Immobilien hier als PDF bestellen.

Wir danken allen Referierenden für ihren grossen Einsatz und die spannenden Workshops.

Peter MÄUSLI-ALLENSPACH, Präsident ISIS

«Der bundesrätliche Vorschlag zur Reform der Verrechnungssteuer: Befreiungsschlag auf Abwegen? Moderation und Inputreferat das ist inspirierend und stärkt das Einfallsvermögen Befreiungsschlag auf Abwegen? Moderation und Inputreferat das ist inspirierend und stärkt das Einfallsvermögen.»
ISIS) – Institut für Schweizerisches und Internationales Steuerrecht
ISIS) – Institut für Schweizerisches und Internationales Steuerrecht